SV Dessau 05

Borea holt sich den Rekord

Björn Reinhardt, 07.01.2018

Borea holt sich den Rekord

Nach 2006 und 2015 konnte sich der SC Borea Dresden am Sonntagnachmittag zum dritten Mal als Sieger des Fleischhauer-Pokals küren und wird damit zum alleinigen Rekordchampion des Traditionsturniers. Bisher mussten sich die Sachsen diesen Titel mit dem SV Babelsberg und Union Berlin (gewannen jeweils zwei Mal) teilen. In einem sehenswerten Finale konnte sich Dresden gegen Hertha Zehlendorf erst im Neunmeterschießen mit 3:2 durchsetzen.

Insgesamt 129 Tore konnten die 115 Zuschauer am Sonntag im Dessauer Glaspalast bewundern. Während sich in Gruppe A mit dem gastgebenden SV Dessau 05 und Hertha Zehlendorf recht schnell die Favoriten herauskristallisieren sollten, war es in Gruppe B ein Kopf an Kopf Rennen. Der spätere Turniersieger Borea Dresden konnte sich nur aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses den Gruppensieg vor dem SV Babelsberg sichern. Auf den Plätzen folgten die ebenfalls punktgleichen Teams aus Gera und Weißenfels. In Gruppe A war es nach souveränen Auftritten der Zehlendorfer, sowie von den Hausherren aus dem Schillerpark, vom Spielplan so gewollt, dass sich beide Mannschaften im letzten Vorrundenspiel im direkten Duell um den Gruppensieg gegenüberstanden. Hier konnte sich das Team aus Berlin denkbar knapp mit 2:1 gegen den SV Desau 05 durchsetzen.

Auch im Halbfinale gab es für das Team von Holger Horn eine unglückliche Niederlage. Auf die frühe Führung durch Thaddeus Horvath, folgte ein Dreierpack von Dresdens Konstantin Gröber, der sich mit seinen insgesamt 10 Treffern als bester Turniertorschütze erwies. Niklas Mieth konnte seine Mannschaft zwar wieder auf Tuchfühlung bringen. Am Ende reichte es allerdings nicht für den Finaleinzug beim eigenen Turnier. Ein glückliches Ende gab es dennoch. Im kleinen Finale konnten sich die Hausherren nach Toren von Julian kirchner gegen den SV Babelsberg mit 3:1 durchsetzen.

"Es war das richtige Turnier für den Start in die Rückrunde", resümierte Trainer Holger Horn nach dem letzten Schlusspfiff. "Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung haben wir uns den Platz auf dem Treppchen auch verdient."

Hier gibt es das komplette Turnier in der Übersicht.


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