
Juniorenfußball ist manchmal so schön: Gemeinschaft, Jubel, Stolz … und dann schauen wir ein paar Kilometer weiter in die enttäuschten Gesichter unserer Jungs und müssen feststellen: Manchmal ist Fußball auch gemein, unfair und hart.
Die U17 I stand diesmal auf der richtigen Seite. Wenn man nach dem Schlusspfiff in die Gesichter des Trainerteams blickte, sah man dort unfassbaren Stolz auf die eigene Mannschaft. „Ein bisschen Glück gehört dazu – wie Maggi zur Suppe“, so André Börner nach Abpfiff. Vor allem aber hat das Team die Inhalte aus den Trainingseinheiten umgesetzt und so den Tabellenzweiten sensationell geschlagen.
In der U13-Verbandsliga zogen unsere Jungs am Sonntag nach: In einem umkämpften Spiel auf Augenhöhe konnte die knappe 1:0-Führung über die Zeit gebracht werden – natürlich nicht ohne Drama. In der letzten Aktion zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Strafstoß! Doch unser Torhüter Neli parierte und sicherte damit den viel umjubelten Auswärtssieg. Chefcoach Tobi sah insgesamt einen verdienten Sieg, „wenn auch mit einer Portion Glück“.
Zum Schluss noch die U9: Von starken Leistungen in der U11-Kreisliga beflügelt, ging es nach Aken. Das Hinspiel gehörte zu den besten Auftritten im Ligabetrieb. Im Rückspiel präsentierte sich Aken jedoch deutlich verbessert und hatte den ein oder anderen Kniff parat. Unsere Schillerpark-Kicker fanden heute nicht richtig ins Spiel. Zwar dominant, zwar in letzter Sekunde gewonnen – aber mit zu vielen eigenen Fehlern und Ungenauigkeiten: Das geht besser! … und dann blicken wir auf die manchmal harte Seite unseres Lieblingssports – diesmal in Görzig. Unfair? Ein bisschen auf jeden Fall! Sowohl der Gegner als auch Verband machten bei der Ansetzung keine gute Figur. Am Ende waren wir nur mit Unterstützung aus der U9 und U11 II überhaupt spielfähig. Dennoch standen richtig gute Kicker auf dem Platz. Auch und besonders die Leihspieler machten ihre Sache unter den Augen von Jugendleiter Frank Tischer „sehr, sehr gut“.
Hart? Auch das! Zwei zugegebenermaßen schöne Tore des Gastgebers – aber es waren die einzigen echten Torchancen. Unsere Schillerpark-Kicker ließen ihr Herz auf dem Platz, kamen zum Anschlusstreffer und trafen zweimal den Pfosten sowie einmal die Latte. Wie bitter! Doch auch solche Steine gehören zum Weg junger Fußballer dazu. Es ist jedoch nicht der erste dicke Brocken, den man unseren Jungs dieses Jahr auf den Weg geworfen hat. Kopf hoch! An selber Stelle musste auch die U17 II den Traum vom Finale begraben. Mit großartiger Moral, ließen sich sie Junge nicht abschütteln und blieben trotz mehrfachem Rückstand im Spiel. Der Anschlusstreffer zum 3:2 kam jedoch etwas zu spät.


